NewsInterviewDennis Raisich
majiq in der Finanz und Wirtschaft.
In «Technology», der Beilage der «Finanz und Wirtschaft» vom 4. November 2026, erklärt unser Geschäftsführer Dennis Raisich, wie majiq die Due Diligence mit KI erledigt und warum jede Aussage einen Beleg braucht.
Due Diligence mit KI: in Stunden, auf einer Plattform
Wer eine Gesellschaft kauft, will vorher wissen, was er kauft. In der klassischen Due Diligence prüfen Fachleute dafür wochen- oder monatelang Jahresrechnungen, Verträge, Policen und Grundbuchauszüge. Jeder Bereich prüft für sich, und so gehen die Zusammenhänge zwischen den Bereichen oft verloren.
majiq erledigt die ganze Due Diligence auf einer Plattform: Recht, Steuern, Finanzen und Betrieb, dazu Personal und IT. Datenraum, Analyse und Bericht liegen an einem Ort, und die vollständige Analyse steht in Stunden statt Wochen. Im Interview sagt Dennis Raisich, dass majiq bis zu 80 Prozent der Arbeit einer Due Diligence übernimmt. Die Fachleute leisten keine Fleissarbeit mehr, sie prüfen und entscheiden.
Jede Aussage mit Beleg
KI erfindet manchmal Dinge. Darum muss majiq jede Aussage belegen: Zu jedem Befund, jeder Zahl und jeder Antwort nennt majiq die Quelle und markiert die Stelle im Dokument. Was sich nicht belegen lässt, kommt nicht in den Bericht. Steht im Bericht etwa, dass der Mietvertrag einer Halle bis Mitte 2029 läuft, führt ein Klick direkt zur markierten Stelle im Vertrag.
Befunde ordnet majiq nach festen Regeln und nennt den passenden Gesetzesartikel. Eine feste Regel sorgt auch dafür, dass die KI einen schweren Befund nie zur Nebensache herunterstuft. Ab welchem Betrag ein Risiko für Sie zählt, legen Sie selbst fest.
Vom Datenraum zum Due-Diligence-Bericht
Die Unterlagen laden Sie hoch, wie sie gerade vorliegen: ganze Ordner, ZIP-Archive, Scans, Excel-Listen oder E-Mails, auf Wunsch über einen sicheren Link. majiq erkennt jedes Dokument, sortiert es in Bereiche wie Recht, Finanzen und Steuern und zeigt, welche Unterlagen für eine vollständige Prüfung noch fehlen. Fehlendes fordern Sie per Knopfdruck beim Verkäufer nach.
Danach führt majiq den Datenraum: Es sammelt die Fragen der Käufer samt Antworten und hält fest, wer was geöffnet hat. Für jeden Bereich legt majiq eine Tabelle an, in der jedes Dokument eine Zeile ist, mit den wichtigen Angaben in Spalten, etwa Laufzeit, Kündigungsfrist oder Betrag. Diesen Tabellen stellen Sie Fragen in Ihren eigenen Worten, dem KI-Assistenten auch Fragen an den ganzen Datenraum.
Am Ende entsteht der Due-Diligence-Bericht per Knopfdruck, als PDF und als Link. Wie ein solcher Bericht aussieht, zeigt unser Muster-Report.
Ihre Daten liegen in der Schweiz
Alle Unterlagen und Berichte liegen verschlüsselt in Rechenzentren in Zürich. Die KI, welche die Dokumente liest, läuft in der EU oder der Schweiz, und vertraglich ist geregelt, dass mit Kundendaten keine KI trainiert wird. Jede Datei wird auf Viren geprüft, und das Team meldet sich immer mit einem zweiten Faktor an.
Was majiq über Recht weiss, stammt aus öffentlichen Quellen: Die Gesetze der Schweiz, Deutschlands und Österreichs holen wir direkt aus den amtlichen Sammlungen. Bei jeder Analyse entstehen zudem Prüfmuster, die majiq später wiederverwendet, und eigene Prüfmuster können Sie mitbringen. Entwickelt wurde majiq mit Schweizer Wirtschaftsanwälten.
Für wen majiq gedacht ist
Die Due Diligence selbst bleibt dieselbe, es ändert sich nur die Sicht. In der Vendor Due Diligence sehen Sie als Verkäufer die Schwachstellen Ihrer Gesellschaft, bevor ein Käufer sie findet. Käufer und finanzierende Bank wissen genau, welche Risiken in der Gesellschaft liegen. Investoren prüfen mehrere Zielgesellschaften schnell und gründlich, und Berater bringen Verkäufer und Käufer auf einer Plattform zusammen.
Quelle: Interview «Die Schweizer Due-Diligence-KI, die den M&A-Markt mit KI revolutionieren will» in «Technology», Beilage der «Finanz und Wirtschaft» vom 4. November 2026, Seite 21.