WissenSoftwareDennis Raisich

Software für M&A-Berater

M&A-Berater brauchen Software für die Arbeit, die in jedem Mandat wiederkehrt: Unterlagen sammeln, einen Datenraum führen, Dokumente prüfen, Zahlen analysieren, Fragen beantworten und den Bericht schreiben. Ob ein Werkzeug taugt, zeigt sich am Datenort, an Rechten und Protokoll und daran, ob jedes Ergebnis zu seiner Quelle führt.

Kurz gesagt

  • Die Kernaufgaben sind Datenraum, Prüfung der Dokumente, Analyse, Fragen und Antworten und der Bericht, dazu der Auftritt in Ihrer Marke.
  • Es gibt fünf Arten von Werkzeugen: Datenbanken für die Suche, Software für die Deal-Pipeline, virtuelle Datenräume, KI-Werkzeuge für Dokumente und Due-Diligence-Plattformen.
  • Prüfen Sie vor der Wahl Datenort, Rechte und Protokoll, Belege für jede Aussage und ob Ihre Mandantendaten KI-Modelle trainieren.
  • majiq deckt die Due Diligence ab, vom Upload bis zum belegten Bericht, in Ihrer Marke.

Was muss Software für M&A-Berater können?

Ein Mandat in der Due Diligence besteht aus Aufgaben, die immer wiederkehren. Für jede braucht es ein Werkzeug, das Arbeit abnimmt und dabei prüfbar bleibt.

AufgabeWas die Software leisten mussPrüffrage
DatenraumUnterlagen bereitstellen, Rollen und Rechte vergeben, Zugriffe protokollierenSieht jede Rolle nur, was Sie freigeben?
Prüfung der DokumenteUnterlagen erkennen und ordnen, Verträge auswerten, Lücken gegenüber der Anforderungsliste zeigenLassen sich alle Verträge mit einer Frage durchsuchen?
AnalyseZahlen aus Abschlüssen lesen und nachrechnen, Dokumente gegeneinander abgleichenIst jede Zahl mit ihrer Quelle verknüpft?
Fragen und AntwortenFragen der Bieter sammeln, Antworten zuordnen, Unterlagen nachfordernBleibt jede Antwort beim Dokument?
BerichtBefunde mit Beleg und Empfehlung, Freigabe, Weitergabe als Link oder PDFFührt jede Aussage zur Fundstelle?
White-LabelDatenraum, Einladungen und Bericht in der Marke des BeratersSieht Ihr Mandant Ihre Beratung oder den Anbieter der Software?

Welche Arten von M&A-Software gibt es?

  • Datenbanken für Unternehmen und Transaktionen helfen bei der Suche nach Käufern und Zielen und liefern Vergleichswerte für die Bewertung.
  • Software für Deal-Pipeline und Kontakte (CRM) hält fest, welcher Interessent in welcher Phase des Verkaufs steht, wer den Teaser erhalten und wer die Vertraulichkeitsvereinbarung unterschrieben hat.
  • Virtuelle Datenräume speichern die Unterlagen, vergeben Rechte und protokollieren Zugriffe. Geprüft wird meist ausserhalb, in Tabellen, Textdokumenten und Mails.
  • KI-Werkzeuge für Dokumente lesen Verträge und ziehen Angaben heraus, oft mit Schwerpunkt auf der rechtlichen Prüfung.
  • Due-Diligence-Plattformen verbinden Datenraum, Analyse und Bericht, sodass die Unterlagen nicht zwischen Werkzeugen wandern.

Für Bewertung, Teaser und Information Memorandum bleiben daneben Tabellenkalkulation und Präsentationen. Je seltener Unterlagen zwischen Werkzeugen kopiert werden, desto weniger Fassungen sind im Umlauf, und desto leichter bleibt nachvollziehbar, wer was gesehen hat. Wo KI in den einzelnen Phasen eines Deals hilft, zeigt unser Beitrag KI im M&A.

Worauf achten Sie bei der Auswahl?

  • Datenort. Wo liegen Datenbank und Dateien, wo läuft die KI, und welche Unterauftragnehmer setzt der Anbieter ein? In der Schweiz gilt das DSG, in der EU die DSGVO. Wer einem Berufsgeheimnis untersteht, hat weitere Pflichten.
  • Rechte und Protokoll. Sieht jede Rolle nur, was sie sehen darf? Geben Sie Downloads bewusst frei? Wird jedes Öffnen und jeder Download protokolliert, und sind die Mandate voneinander getrennt?
  • Belege. Führt jede Aussage, jede Zahl und jeder Befund zur Fundstelle im Dokument? Ein Ergebnis ohne Fundstelle können Sie weder prüfen noch gegenüber Ihrem Mandanten vertreten.
  • Kein Training mit Mandantendaten. Ist vertraglich ausgeschlossen, dass Ihre Unterlagen KI-Modelle trainieren?

Was ein Datenraum im Einzelnen leisten muss, steht im Beitrag zum Datenraum, worauf es bei KI in der Prüfung ankommt, im Beitrag KI in der Due Diligence.

Wie deckt majiq die Due Diligence ab?

majiq ist eine Due-Diligence-Plattform mit KI aus der Schweiz: Datenraum, Analyse und Bericht an einem Ort, für Berater, Verkäufer und Käufer. Datenbank und Dateien liegen in der Schweiz, das Hosting steht in Zürich. Texterkennung und KI-Analyse laufen in der EU, und Ihre Unterlagen trainieren keine KI-Modelle, das ist vertraglich geregelt.

Unterlagen und Datenraum

Sie laden die Unterlagen hoch, wie sie vorliegen, auch als ganze Ordner oder ZIP-Datei. majiq erkennt jedes Dokument und ordnet es dem passenden Bereich zu. Die Liste der benötigten Unterlagen entsteht passend zu Land, Rechtsform und Branche; was fehlt, ist sofort sichtbar und mit einem Klick nachgefordert. Ihr Mandant lädt über einen Link hoch und braucht kein eigenes Konto. Im Datenraum arbeiten Verkäufer, Bieter und Fachpersonen. Jede Rolle sieht nur die Unterlagen, die Sie freigeben, Downloads für Bieter geben Sie frei, und jedes Öffnen und jeder Download wird protokolliert. Fragen und Antworten bleiben mit dem Dokument verknüpft.

Prüfung und Analyse

majiq prüft jedes Dokument einzeln und gleicht es mit allen anderen ab, etwa Verträge mit Abschlüssen und Abschlüsse mit der Planung. Abhängigkeiten von einem Hauptkunden, einer Bank oder einem Vermieter und Widersprüche zwischen den Unterlagen erscheinen als Befund, jeder mit Beleg und gegengeprüft von zwei KI-Prüfern. Umsatz, EBITDA und Nettofinanzschulden liest majiq je Gesellschaft direkt aus den Abschlüssen und rechnet sie nach, jede Zahl mit ihrer Quelle. Jedes Dokument steht in der Tabelle seines Bereichs, und eine Frage an alle Verträge beantwortet majiq mit der Fundstelle. Der KI-Assistent kennt alle Unterlagen, Befunde und Kennzahlen des Mandats, legt Befunde an, fordert Unterlagen nach und entwirft E-Mails, jede Aufgabe erst nach Ihrer Bestätigung.

Bericht

majiq schreibt den Entwurf des Due-Diligence-Berichts: Management-Zusammenfassung, Befunde nach Bereich, Wertpotenziale und Anhang, jeder Befund mit Beleg und konkreter Empfehlung. Im Online-Bericht führt jede Aussage zur Fundstelle. Änderungsvorschläge der KI nehmen Sie an oder lehnen sie ab, Sie geben den Bericht frei und teilen ihn als Link oder PDF. Wie das aussieht, zeigt der Muster-Report.

In Ihrer Marke

Einladungen, Datenraum, Oberfläche und Berichte erscheinen mit Ihrem Namen, Ihrem Logo und Ihren Farben, mit eigener Adresse für den Datenraum und eigenem Absender für Einladungen. Ihr Mandant sieht Ihre Beratung. Alle Funktionen stehen unter Features.

Häufige Fragen

Reicht ein klassischer Datenraum für die Due Diligence?

Für das Bereitstellen der Unterlagen ja. Gelesen, verglichen und geschrieben wird dann aber in anderen Werkzeugen, und Ergebnisse wandern zwischen Tabellen, Textdokumenten und Mails. Plattformen, die Datenraum, Analyse und Bericht verbinden, sparen diese Übergaben.

Was bedeutet White-Label bei M&A-Software?

Die Software erscheint in der Marke des Beraters, mit seinem Namen, seinem Logo und seinen Farben, oft mit eigener Adresse und eigenem Absender. Der Mandant sieht die Beratung und nicht den Anbieter der Software.

Darf ich Mandantendaten in einer Cloud-Software verarbeiten?

Das hängt vom Mandatsvertrag, vom Berufsrecht und vom Datenschutz ab. Prüfen Sie, wo der Anbieter die Daten speichert und verarbeitet, welche Unterauftragnehmer er einsetzt, ob ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung besteht und ob Ihre Unterlagen KI-Modelle trainieren.

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Stand: 5. November 2026. Dieser Beitrag gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine Beratung im Einzelfall.

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